Automation

03.04.2025
Roger Huber

Von der Spielerei zum Alltagshelfer

Der Smarthome-Trend schreitet unaufhaltsam voran und intelligentes Wohnen hält immer mehr Einzug in unseren Alltag – von Sicherheits-systemen über Stromanschlüsse bis hin zur Heizungssteuerung. Der Markt für Smarthome-Produkte wächst stetig – und mit ihm die Zahl der Anbieter.

Das Licht geht automatisch an, die Kaffeemaschine brüht den Kaffee zur gewünschten Zeit und der Fernseher reagiert auf Zuruf – all das passiert in einem sogenannten Smarthome, in dem die meisten elektronischen Geräte miteinander vernetzt sind und sich einfach per Sprache oder Smartphone steuern lassen. Häufig werden auch die Begriffe Smart Living, Connected Living oder eHome verwendet. Neben der Vernetzung im Unterhaltungsbereich spielen beim Smarthome mittlerweile vor allem auch Sicherheits- und Energieeffizienzaspekte eine grosse Rolle.

Doch was kann man konkret mit einem Smarthome alles tun? Allein mit der App des Geräteherstellers ist schon einiges möglich. Zum Beispiel von unterwegs die Heizung hochdrehen, damit es beim Nachhausekommen kuschelig ist. Oder Lichtstimmungen speichern und in der gewünschten Situation abrufen. Der Staubsaugerroboter nimmt zur programmierten Zeit seine Arbeit auf und die Überwachungskamera schickt eine Push-Nachricht mit Bild aufs Smartphone, sobald sie eiRichtig smart wird das Ganze aber erst durch eine geräte- und systemübergreifende Steuerung. Diese schaltet beispielsweise beim Verlassen der Wohnung nacheinander das Licht aus, regelt die Temperatur herunter und lässt den Staubsauger anlaufen. Bei Rauchalarm aktiviert sie alle Lampen in der Wohnung und öffnet die Rollläden, um Fluchtwege freizuhalten. Und morgens simuliert die dimmbare Nachttischlampe einen künstlichen Sonnenaufgang, während in der Küche die Kaffeemaschine schon heizt und die Musikanlage die gewünschte Playlist abspielt.

Im Idealfall benötigt ein Smarthome wenig oder gar keine Bedienung, da die Prozesse automatisch ablaufen. Über programmierte Regeln, Bewegungsmelder, Temperaturfühler und andere Sensoren weiss das Haus selbst, was zu tun ist. Vorausgesetzt, die beteiligten Geräte verstehen sich. Denn anders als im Orchesterbeispiel gibt es für die Heimvernetzung keine einheitliche Sprache wie das Notenalphabet. Die Hersteller arbeiten mit unterschiedlichen Technologien und Standards. Deshalb kann man seine Produkte auch nicht einfach einem Dirigenten vor die Nase setzen. Die Geräte müssen aufeinander abgestimmt werden.

 

Wie sieht das vernetzte Zuhause aus?

Grob gesagt, gibt es in jedem Smarthome drei Arten von Geräten: solche, die Daten sammeln, eine zweite Gruppe, die Befehle ausführt, und schliesslich eine Steuerung, die alles miteinander verknüpft.

Zur ersten Gruppe gehören die Sensoren: Bewegungs- und Rauchmelder, Temperaturfühler oder Messgeräte für Energieverbrauch und schlechte Luft – kurz: alles, was Informationen ins Gebäude liefert. Die Gegenstücke der Sensoren setzen Befehle um. Sie drehen zum Beispiel das Ventil am Heizkörper auf, schalten die Stehlampe ein oder setzen den Motor eines elektrischen Rollladens in Gang. Techniker und manche Hersteller nennen sie deshalb auch Aktoren – weil sie handeln.

Intelligente Stromzähler, sogenannte Smart-Meter, sorgen für mehr Transparenz bei der Entstehung von Stromkosten und zeigen Einsparpotentiale auf. Smart-Meter können aus der Ferne ausgelesen werden. Schwankende Preise werden genutzt, um Stromkosten zu sparen. So kann der Verbraucher zum Beispiel seine Waschmaschine dann einschalten, wenn der Strom wegen hoher Windeinspeisung oder geringer Nachfrage am günstigsten ist. Die flächendeckende Einführung von Smart- Metern steht noch am Anfang. Nur wenige Zähler verfügen über die technischen Voraussetzungen, um aus der Ferne abgelesen zu werden. Die Energiestrategie 2050 schreibt vor, dass bis Ende 2027 mindestens 80 % der Haushalte mit Smart-
Metern ausgestattet sein müssen. Der Rollout ist in vollem Gange, aber der Fortschritt variiert stark zwischen den Regionen und Energieversorgern. Während einige Versorger wie die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) bereits rund 70 % erreicht haben, stehen andere noch am Anfang.

Seit 2018 steigt die Zahl der privaten Haushalte, die Smarthome-Anwendungen nutzen, kontinuierlich an und ein Ende ist nicht in Sicht: Laut Statista Market Insights werden bis 2027 mehr als 75 Prozent aller Haushalte intelligente Helfer im Haushalt nutzen. Vor allem die Bereiche Licht und Heizung gelten derzeit als die wichtigsten Anwendungsfelder. Aber auch ein Smarthome-Produkt wie der Staubsaugerroboter ist aus dem Smarthome nicht mehr wegzudenken: Durch den Wegfall des herkömmlichen Staubsaugens kann mit dem Roboter ein hohes Mass an Komfort und Bequemlichkeit gewonnen werden.

Ein weiterer Aspekt, der bei Kunden für die Nutzung von Smarthome-Anwendungen spricht, ist das Thema Sicherheit: Intelligente Alarmanlagen, Türklingeln und Türschlösser schlagen herkömmliche Produkte in puncto Effektivität und Leistungsfähigkeit. Hinzu kommt, dass solche Effizienzgewinne zu Kosteneinsparungen beitragen. Bevor jedoch Geld gespart werden kann, muss zunächst in die Anschaffung neuer Geräte investiert werden: Da neue Smarthome-Geräte nicht unbedingt günstig sind, empfiehlt es sich, die Anschaffung gut zu überlegen. Bei der Vielzahl der Anbieter stellt sich die Frage, für welchen Hersteller man sich entscheiden und welchem Unternehmen man sein Geld anvertrauen soll. Der Elektroinstallateur kann diesbezüglich Kunden vertrauensvoll beraten.

 

Diese Themen bestimmen derzeit die Smarthome-Agenda

Gebäudesicherheit, Energiemanagement, intelligente Haushaltsgeräte sowie Vernetzung und Steuerung sind seit Jahren die zentralen Themen des intelligenten Wohnens. Dahinter steht die kontinuierliche Entwicklung neuer Geräte und Technologien. So wird das intelligente Wohnen und Leben mit innovativen Tools auch auf neue Lebensbereiche ausgeweitet. Dazu gehören der Ausbau der Vernetzung, die Integration von immer mehr smarten Geräten und der Einsatz von maschinellem Lernen, wobei mit KI-Funktionen ausgestattete Smarthome-Assistenten beispielsweise helfen, noch einfacher und adäquater als bisher auf sich verändernde Wohnsituationen zu reagieren.

Bei alledem spiegelt die Smarthome-Technologie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wider, sodass zuletzt Neuerungen in den Bereichen Gebäudesicherheit, Energiemanagement sowie Vernetzung und Steuerung zu verzeichnen waren. Auch andere Technologiefelder werden im kommenden Jahr die Agenda bestimmen. Gerade das Smarthome ist ein gutes Beispiel dafür, dass Trends, die vor Kurzem noch als Zukunftsmusik galten, heute von jedermann genutzt werden. Möglich macht dies eine Branche mit hohem Innovationspotential, die nah am Anwender agiert.

So ist nach wie vor unbestritten, dass sich die meisten Smarthome-Anwender von der neuen Technik mehr Komfort und Lebensqualität erwarten, Energie sparen und ihre Wohnung oder ihr Haus sicherer machen wollen. Die wohl bekanntesten Smarthome-Geräte sind der Smart-TV, Lampen und Leuchten sowie Thermostate an Heizkörpern. Rund 80 Prozent besitzen schon heute intelligente Unterhaltungsgeräte, rund 30 Prozent nutzen intelligente und vernetzte Lampen. Per Sprachsteuerung über gängige Sprachassistenten können Nutzer über smarte Lautsprecher wie Sonos bequem Musik abspielen oder Filme abrufen. Für Bequemlichkeit sorgen wie gesagt auch die erwähnten Staubsauger- oder Rasenmähroboter, die sich meist über Apps steuern lassen.

Ein weiteres Anwendungsfeld für Smart home-Geräte ist die Sicherheits- und Gebäudetechnik. Intelligente Überwachungskameras und Alarmanlagen schlagen sofort Alarm und können sogar Bilder direkt auf das Smartphone schicken, vergessene offene Fenster oder Türen im Haus können per Smartphone überprüft werden. Im Jahr 2025 wird jeder Fünfte intelligente Überwachungssysteme nutzen. Der Umsatz mit elektronischer Sicherheitstechnik ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wird laut Prognose weiter wachsen – ganz vorne mit dabei sind intelligente Rauchmelder und smarte Überwachungskameras.

 

Wie es weitergeht

Die Zahl der Haushalte mit Smarthome-Anwendungen wird Prognosen zufolge in den kommenden Jahren weiter steigen. Bis 2028 soll es etwa viermal so viele Haushalte geben wie 2020. Bereits 2024 nutzten rund 60 Prozent der 16- bis 29-Jährigen Smarthome-Produkte. Etwas anders sieht es bei den über 65-Jährigen aus – hier liegt der Nutzeranteil erst bei 20 Prozent, aber auch in dieser Altersgruppe ist die Tendenz steigend. Gerade für ältere Menschen können intelligente Haushaltsgeräte den Alltag erleichtern. Bei Automationslösungen für Senioren spricht man von Ambient Assisted Living. Dementsprechend werden auch die Umsätze auf dem Smarthome-Markt kontinuierlich steigen. Smarthome-Steuerelemente wie Smartphones oder Tablets sind bereits seit einigen Jahren aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken und verzeichnen steigende Verkaufszahlen. Der Anteil von Smart-TVs lag 2024 bei rund  97 Prozent – 2010 waren es noch fünf Prozent. Allein in den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil der Smart-TVs fast verdoppelt.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Das Licht geht automatisch an, die Kaffeemaschine brüht den Kaffee zur gewünschten Zeit und der Fernseher reagiert auf Zuruf – all das passiert in einem sogenannten Smarthome, in dem die meisten elektronischen Geräte miteinander vernetzt sind und sich einfach per Sprache oder Smartphone steuern lassen. Häufig werden auch die Begriffe Smart Living, Connected Living oder eHome verwendet. Neben der Vernetzung im Unterhaltungsbereich spielen beim Smarthome mittlerweile vor allem auch Sicherheits- und Energieeffizienzaspekte eine grosse Rolle.

Doch was kann man konkret mit einem Smarthome alles tun? Allein mit der App des Geräteherstellers ist schon einiges möglich. Zum Beispiel von unterwegs die Heizung hochdrehen, damit es beim
Nachhausekommen kuschelig ist. Oder Lichtstimmungen speichern und in der gewünschten Situation abrufen. Der Staubsaugerroboter nimmt zur programmierten Zeit seine Arbeit auf und die Überwachungskamera schickt eine Push-Nachricht mit Bild aufs Smartphone, sobald sie eine Bewegung erkennt.

Richtig smart wird das Ganze aber erst durch eine geräte- und systemübergreifende Steuerung. Diese schaltet beispielsweise beim Verlassen der Wohnung nacheinander das Licht aus, regelt die Temperatur herunter und lässt den Staubsauger anlaufen. Bei Rauchalarm aktiviert sie alle Lampen in der Wohnung und öffnet die Rollläden, um Fluchtwege freizuhalten. Und morgens simuliert die dimmbare Nachttischlampe einen künstlichen Sonnenaufgang, während in der Küche die Kaffeemaschine schon heizt und die Musikanlage die gewünschte Playlist abspielt.

Im Idealfall benötigt ein Smarthome wenig oder gar keine Bedienung, da die Prozesse automatisch ablaufen. Über programmierte Regeln, Bewegungsmelder, Temperaturfühler und andere Sensoren weiss das Haus selbst, was zu tun ist. Vorausgesetzt, die beteiligten Geräte verstehen sich. Denn anders als im Orchesterbeispiel gibt es für die Heimvernetzung keine einheitliche Sprache wie das Notenalphabet. Die Hersteller arbeiten mit unterschiedlichen Technologien und Standards. Deshalb kann man seine Produkte auch nicht einfach einem Dirigenten vor die Nase setzen. Die Geräte müssen aufeinander abgestimmt werden.

Wie sieht das vernetzte Zuhause aus?

Grob gesagt, gibt es in jedem Smarthome drei Arten von Geräten: solche, die Daten sammeln, eine zweite Gruppe, die Befehle ausführt, und schliesslich eine Steuerung, die alles miteinander verknüpft.

Zur ersten Gruppe gehören die Sensoren: Bewegungs- und Rauchmelder, Temperaturfühler oder Messgeräte für Energieverbrauch und schlechte Luft – kurz: alles, was Informationen ins Gebäude liefert. Die Gegenstücke der Sensoren setzen Befehle um. Sie drehen zum Beispiel das Ventil am Heizkörper auf, schalten die Stehlampe ein oder setzen den Motor eines elektrischen Rollladens in Gang. Techniker und manche Hersteller nennen sie deshalb auch Aktoren – weil sie handeln.

Intelligente Stromzähler, sogenannte Smart-Meter, sorgen für mehr Transparenz bei der Entstehung von Stromkosten und zeigen Einsparpotentiale auf. Smart-Meter können aus der Ferne ausgelesen werden. Schwankende Preise werden genutzt, um Stromkosten zu sparen. So kann der Verbraucher zum Beispiel seine Waschmaschine dann einschalten, wenn der Strom wegen hoher Windeinspeisung oder geringer Nachfrage am günstigsten ist. Die flächendeckende Einführung von Smart- Metern steht noch am Anfang. Nur wenige Zähler verfügen über die technischen Voraussetzungen, um aus der Ferne abgelesen zu werden. Die Energiestrategie 2050 schreibt vor, dass bis Ende 2027 mindestens 80 % der Haushalte mit Smart-
Metern ausgestattet sein müssen. Der Rollout ist in vollem Gange, aber der Fortschritt variiert stark zwischen den Regionen und Energieversorgern. Während einige Versorger wie die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) bereits rund 70 % erreicht haben, stehen andere noch am Anfang.

Seit 2018 steigt die Zahl der privaten Haushalte, die Smarthome-Anwendungen nutzen, kontinuierlich an und ein Ende ist nicht in Sicht: Laut Statista Market Insights werden bis 2027 mehr als 75 Prozent aller Haushalte intelligente Helfer im Haushalt nutzen. Vor allem die Bereiche Licht und Heizung gelten derzeit als die wichtigsten Anwendungsfelder. Aber auch ein Smarthome-Produkt wie der Staubsaugerroboter ist aus dem Smarthome nicht mehr wegzudenken: Durch den Wegfall des herkömmlichen Staubsaugens kann mit dem Roboter ein hohes Mass an Komfort und Bequemlichkeit gewonnen werden.

Ein weiterer Aspekt, der bei Kunden für die Nutzung von Smarthome-Anwendungen spricht, ist das Thema Sicherheit: Intelligente Alarmanlagen, Türklingeln und Türschlösser schlagen herkömmliche Produkte in puncto Effektivität und Leistungs-
fähigkeit. Hinzu kommt, dass solche Effizienzgewinne zu Kosteneinsparungen beitragen. Bevor jedoch Geld gespart werden kann, muss zunächst in die Anschaffung neuer Geräte investiert werden: Da neue Smarthome-Geräte nicht unbedingt günstig sind, empfiehlt es sich, die Anschaffung gut zu überlegen. Bei der Vielzahl der Anbieter stellt sich die Frage, für welchen Hersteller man sich entscheiden und welchem Unternehmen man sein Geld anvertrauen soll. Der Elektroinstallateur kann diesbezüglich Kunden vertrauensvoll beraten.

Diese Themen bestimmen derzeit
die Smarthome-Agenda

Gebäudesicherheit, Energiemanagement, intelligente Haushaltsgeräte sowie Vernetzung und Steuerung sind seit Jahren die zentralen Themen des intelligenten Wohnens. Dahinter steht die kontinuierliche Entwicklung neuer Geräte und Technologien. So wird das intelligente Wohnen und Leben mit innovativen Tools auch auf neue Lebensbereiche ausgeweitet. Dazu gehören der Ausbau der Vernetzung, die Integration von immer mehr smarten Geräten und der Einsatz von maschinellem Lernen, wobei mit KI-Funktionen ausgestattete Smarthome-Assistenten beispielsweise helfen, noch einfacher und adäquater als bisher auf sich verändernde Wohnsituationen zu reagieren.

Bei alledem spiegelt die Smarthome-Technologie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wider, sodass zuletzt Neuerungen in den Bereichen Gebäudesicherheit, Energiemanagement sowie Vernetzung und Steuerung zu verzeichnen waren. Auch andere Technologiefelder werden im kommenden Jahr die Agenda bestimmen. Gerade das Smarthome ist ein gutes Beispiel dafür, dass Trends, die vor Kurzem noch als Zukunftsmusik galten, heute von jedermann genutzt werden. Möglich macht dies eine Branche mit hohem Innovationspotential, die nah am Anwender agiert.

So ist nach wie vor unbestritten, dass sich die meisten Smarthome-Anwender von der neuen Technik mehr Komfort und Lebensqualität erwarten, Energie sparen und ihre Wohnung oder ihr Haus sicherer machen wollen. Die wohl bekanntesten Smarthome-Geräte sind der Smart-TV, Lampen und Leuchten sowie Thermostate an Heizkörpern. Rund 80 Prozent besitzen schon heute intelligente Unterhaltungsgeräte, rund 30 Prozent nutzen intelligente und vernetzte Lampen. Per Sprachsteuerung über gängige Sprachassistenten können Nutzer über smarte Lautsprecher wie Sonos bequem Musik abspielen oder Filme abrufen. Für Bequemlichkeit sorgen wie gesagt auch die erwähnten Staubsauger- oder Rasenmähroboter, die sich meist über Apps steuern lassen.

Ein weiteres Anwendungsfeld für Smart home-Geräte ist die Sicherheits- und Gebäudetechnik. Intelligente Überwachungskameras und Alarmanlagen schlagen sofort Alarm und können sogar Bilder direkt auf das Smartphone schicken, vergessene offene Fenster oder Türen im Haus können per Smartphone überprüft werden. Im Jahr 2025 wird jeder Fünfte intelligente Überwachungssysteme nutzen. Der Umsatz mit elektronischer Sicherheitstechnik ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wird laut Prognose weiter wachsen – ganz vorne mit dabei sind intelligente Rauchmelder und smarte Überwachungskameras.

Wie es weitergeht

Die Zahl der Haushalte mit Smarthome-Anwendungen wird Prognosen zufolge in den kommenden Jahren weiter steigen. Bis 2028 soll es etwa viermal so viele Haushalte geben wie 2020. Bereits 2024 nutzten rund 60 Prozent der 16- bis 29-Jährigen Smarthome-Produkte. Etwas anders sieht es bei den über 65-Jährigen aus – hier liegt der Nutzeranteil erst bei 20 Prozent, aber auch in dieser Altersgruppe ist die Tendenz steigend. Gerade für ältere Menschen können intelligente Haushaltsgeräte den Alltag erleichtern. Bei Automationslösungen für Senioren spricht man von Ambient Assisted Living. Dementsprechend werden auch die Umsätze auf dem Smarthome-Markt kontinuierlich steigen.

Smarthome-Steuerelemente wie Smartphones oder Tablets sind bereits seit einigen Jahren aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken und verzeichnen steigende Verkaufszahlen. Der Anteil von Smart-TVs lag 2024 bei rund
97 Prozent – 2010 waren es noch fünf Prozent. Allein in den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil der Smart-TVs fast verdoppelt

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